Die Stärke des Vorzeige-Gears aus „Tischtennis-Equipment 2026“ im Praxistest und bei der Testpremiere: MIZUNO
[MIZUNO FORTIUS NT-A COMBO ]
SPEC
● 7 Holzlagen + 2 Lagen Aramid-Carbon
● FFL (Fortius Flare) · SFL (Slim Flare) · ST
● Größe: 156×150 mm
● Plattendicke: 6,2 mm±
● Durchschnittsgewicht: 90 g
Die beiden Arten von Flare-Griff und das „Combo“-Blade sind einzigartig
Bei der Entwicklung des „Fortius NT-A Combo“ legte das Mizuno-Entwicklungsteam den größten Fokus zunächst auf das Griffdesign.
„Durch unsere Forschung haben wir erkannt: Wenn der Griff gut in der Hand liegt, können Spieler den Ball leichter genau dorthin kontrollieren, wo sie ihn haben wollen. Deshalb haben wir zusätzlich zur herkömmlichen Griffform der ‚Fortius‘-Serie, ‚FFL‘ (Fortius Flare), eine neue Form namens ‚SFL‘ (Slim Flare) entwickelt“, erklärt Takayuki Otomo, zuständig für die Entwicklung bei Mizuno.
Die Handgröße und das Gefühl eines Spielers sind von Person zu Person völlig verschieden, und selbst wenn man denselben Griff hält, fallen die Eindrücke ganz unterschiedlich aus. Dass Mizuno für dieses Modell zwei Flare-Griffe anbietet, beruht auf einem benutzerfreundlichen Ansatz: Mehr Spieler sollen ein angenehmes Gefühl und eine bessere Kontrolle erleben können.
Auch der Mizuno-Vertragsspieler Akira Yokotani (Miyazaki Sports Association), der mit diesem Schläger erfolgreich spielt, nutzt grundsätzlich „FFL“, kommentiert aber: „Je nach Match-Situation und meinem eigenen Zustand verwende ich auch den schmaleren ‚SFL‘-Griffschläger.“ Damit spricht er an, dass schon kleine Unterschiede in der Griffform die Leistung im Wettkampf beeinflussen können.
Ein weiteres Merkmal ist der Furnieraufbau. Üblicherweise werden bei Blades mit Spezialmaterial zwei Lagen Spezialmaterial zwischen fünf Holzlagen eingebettet. Liegt diese Position direkt unter dem Deckfurnier, nennt man das „Outer“; liegt sie neben dem Kernfurnier, spricht man von „Inner“.
Der „Fortius NT-A Combo“ setzt jedoch auf ein dynamisches Blade mit 9 Lagen: 7 Holzlagen, zwischen die 2 Lagen Aramid-Carbon eingebettet sind. Auch die Position des Materials ist einzigartig: von der Oberfläche aus betrachtet die 3. Lage und vom Kern aus gesehen ebenfalls die 3. Lage. Weder Outer noch Inner. Mizuno geht mit dieser neuartigen, eigenen „Combo“-Position des Materials in die Offensive.
Während Otomo sagt: „Wir haben die Entwicklung mit dem Ziel vorangetrieben, die Rückstellkraft und die Power zu erhöhen, wollten aber zugleich auch ein feines Ballgefühl bewahren“, kommentiert auch Yokotani als Nutzer: „Dieser Schläger gleicht meine Schwäche in Sachen Kontrolle aus und hat zugleich genug Sprungkraft, daher kann ich ihn auch Spielern ohne viel Power empfehlen.“ Man sieht: In puncto Kontrolle wie auch Power ist das ein hervorragender Schläger.
Das Gewicht des Schlägers, das bei einer so edlen 9-Lagen-Konstruktion Anlass zur Sorge geben könnte, ist mit durchschnittlich 90 g auf ein „mittleres Gewicht“ begrenzt. Da der Schwerpunkt relativ handnah liegt, fühlt er sich beim Halten auch nicht allzu schwer an – ein weiterer Vorteil.
Wer einen Schläger sucht, der gut in der Hand liegt, sich von anderen unterscheidet und auch in der Leistung überzeugt, für den ist das wohl ein klarer Kaufkandidat.
Editor's room
Ein gut greifbarer Griff und ein neuartiges Blade – perfekt für Spieler, die ihre eigene Schale sprengen wollen!
★ Die Testspieler waren sich alle einig: Der Griff liegt hervorragend in der Hand. Das Blade mit seiner auffälligen 9-lagigen Konstruktion ist neuartig, bietet aber ein solides Impact-Gefühl; Ballgefühl und Sprungkraft sind gleichermaßen vorhanden. Wer Kontrolle sucht, und wer Power sucht, wird gleichermaßen zufrieden sein – die Allround-Stärke ist hoch. Für Spieler, die sich einen neuen Schläger zulegen und ihre eigene Schale sprengen wollen, ist das genau das Richtige.
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