„Es gab zwar auch Nervosität, aber ich habe einfach nur daran gedacht, zu gewinnen“ (Liang Jingkun)
Im Einzel der Herren bei der Weltmeisterschaft 2026 in London holte er vom Budapest-Turnier 2019 an viermal in Folge Bronze. Während Ma Long, Fan Zhendong, WANG Chuqin und andere den Titel gewannen, blieb Liang Jingkun trotz seiner Klasse ohne einen großen Titel.
Doch bei der Weltmeisterschaft London (Team Match) trug er entscheidend dazu bei, dass das chinesische Herrenteam seinen zwölften Titel in Folge gewann: Im dritten Match des Halbfinals gegen Frankreich schlug er A. Lebrun, und im Top-Match des Finals gegen Japan drehte er gegen Tomokazu. HARIMOTO ein 0:2 noch in einen klaren Comeback-Sieg. So wurde der „ungekrönte König“ über Nacht zum Helden des Teams, und die chinesischen Medien verliehen ihm den Titel „Comeback-König“.
Im vergangenen Jahr hatte Liang Jingkun mit Rücken- und Knieproblemen zu kämpfen und verlor bei der Europe Smash im August 2025 klar gegen Adrien RASSENFOSSE aus Belgien, der damals auf Platz 103 der Weltrangliste stand. Auch bei der Nominierung für London fragten sich viele Fans: „Hätte man nicht WEN Ruibo nehmen sollen, der beim WTT Champions Chongqing Vize wurde?“ Selbst nach Turnierbeginn nahm die Kritik zu, nachdem er gegen OH Junsung (Korea), Truls MOREGARD (Schweden) und E. Ionescu (Rumänien) verloren hatte.
Im Spiel gegen Schweden in Stage 1A in London unterlag er MOREGARD und zeigte sich sichtlich enttäuscht
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