Die bei den Olympischen Spielen in Paris gewonnene Bronzemedaille. Doch Hina Hayata wird auf eine noch glänzendere Goldmedaille abzielen. Je näher sie der Weltspitze kommt, desto mehr stehen ihr die Chinesinnen Sun Yingsha und Wang Manyu im Weg. Was sollte sie tun, um die Schmerzen im linken Arm zu lindern und China zu überwinden? <März 2026>
PHOTO Manabu Nakagawa
Gerade weil ich all diese Erfahrungen gemacht habe, sehe ich auch klarer, was nötig ist. Wenn die einzelnen Teile gut zusammenpassen, kann ich dem Ziel, in Los Angeles Gold zu holen, näherkommen
●─Bei internationalen Turnieren seit Dezember 2025, insbesondere beim WTT Singapore Smash im Februar 2026, gibt es auch Ergebnisse, etwa einen Sieg gegen die Spielerin Kuai Man. Bedeutet das, dass die Reformen ab Dezember schon früh Wirkung gezeigt haben?
Hina Hayata (im Folgenden: Hayata) Ja, das stimmt. Aber ehrlich gesagt dachte ich, dass es noch etwas länger dauern würde.
Besonders groß war die Veränderung nach den Alljapanischen Meisterschaften im Januar. Als ich wegen meines Handgelenks ins Krankenhaus ging, kam das Gespräch auf, dass ich das Tape vielleicht gar nicht mehr tragen müsse. Bis dahin hatte ich fast gedacht, ich würde bis zum Ende meiner aktiven Karriere immer mit Tape spielen.
Aber als ich nach den Alljapanischen Meisterschaften untersucht wurde, hieß es, dass die Belastbarkeit so weit zugenommen habe, dass ich das Tape abnehmen könne. Das war für mich ein wichtiger Moment.
Ursprünglich hatte ich das Tape getragen, um ein Wiederauftreten zu verhindern, aber im Rückblick hat es wirklich an vielen Stellen eingeschränkt.
Schon allein beim Service gab es erhebliche Einschränkungen. Kurz vor dem Singapore Smash habe ich in der T-League einmal ganz ohne Tape gespielt, und es gab keine Probleme. Von da an trat ich in Singapur vollständig ohne Tape an.
Seitdem ich es abgenommen habe, hatte ich das Gefühl, dass mein Gefühl für das Spiel immer besser wurde. Mein Spiel wird von außen oft für den Forehand gelobt, aber ich selbst halte auch den Backhand für eine große Stärke. Und als ich durch den Backhand den Racket freier bewegen konnte, dachte ich: „So kann ich kämpfen.“
Natürlich führt das nicht sofort zu Ergebnissen, aber der technische und taktische Spielraum hat sich eindeutig erweitert, und jetzt bin ich dabei, diesen Spielraum immer weiter auszubauen.
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