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【Spieler-Tisch】Maharu YOSHIMURA „Der Körper wird durch das aufgebaut, was man zu sich nimmt – Körper und Mentalität durch die Ernährung in Balance bringen“
Profil ●よしむら・まはる Geboren am 3. August 1993, aus der Präfektur Ibaraki. Sieger der Alljapanischen Meisterschaft 2012, Team-Silber bei den Olympischen Spielen in Rio 2016, Weltmeister im Mixed Doubles 2017, Zweiter im Mixed Doubles bei der Weltmeisterschaft 2025
Frühstück bei Maharu YOSHIMURA zu Hause (Foto: zur Verfügung gestellt vom Spieler)
„Das zu schätzen, was die Japaner schon seit jeher gegessen haben“
Aus der Präventivmedizin wurde mir die Bedeutung der Ernährung erst richtig bewusst
Beim Thema Ernährung hat sich meine Denkweise in den letzten Jahren stark verändert. In jungen Jahren habe ich ehrlich gesagt nicht so sehr darauf geachtet. Ich habe gegessen, worauf ich Lust hatte, und bin auch mehrmals pro Woche zum Yakiniku gegangen. Ich habe auch süße Getränke wie Cola getrunken, und mein Gefühl war einfach: „Wenn ich ordentlich trainiere, wird das schon passen.“
Aber als ich mich der 30 näherte, habe ich Veränderungen in meinem Körper gespürt. Nach dem Training war die Müdigkeit schwerer wegzubekommen, und manchmal traten Schmerzen im unteren Rücken, im Nacken oder in den Knien auf. In jungen Jahren merkt man das kaum, weil die Regeneration so gut ist, aber mit zunehmendem Alter zeigt sich die tägliche Belastung im Körper.
Vor etwa drei Jahren begann ich im Rahmen der Präventivmedizin, mich bei Fragen zu Ernährung und Körper von Herrn Takeshi Sakata, dem Präsidenten von Samulife Co., Ltd., unterstützen zu lassen. Auch ich selbst habe über Präventivmedizin gelernt und eine Qualifikation erworben. Dabei wurde mir vor allem eines sehr wichtig: die Darmgesundheit zu verbessern. Selbst wenn man nur gute Dinge für den Körper isst, hat es keinen Sinn, wenn der Körper sie nicht richtig aufnehmen kann. Deshalb achte ich heute darauf, Lebensmittel zu wählen, die die Grundlage für einen starken Körper bilden.
Zum Frühstück esse ich oft fermentierte Lebensmittel wie Natto, Misosuppe, Kimchi und Joghurt. Grundsätzlich gibt es ein einfaches japanisches Frühstück, etwa Reis mit Natto, eingelegtem Gemüse und Kimchi, dazu Fisch und Misosuppe. Nichts Besonderes – eher das Gefühl, das zu schätzen, was die Japaner schon seit jeher gegessen haben.
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