BUCH
Aus „Menschen, die verlieren, machen sinnloses Training“ von Olympiasieger Jun Mizutani
Ein Coach darf kein „begeisterter Unterstützer“ sein, sondern muss ein „kühler Analytiker“ sein.
Kapitel 4: Was man von einem Coach braucht, um zu gewinnen
Die Begegnung mit Coach Qiu Jianxin kam in einer Phase, in der ich auch bei den Weltmeisterschaften sofort verlor und ratlos war
Was sind aus Sicht eines Players die Qualitäten eines guten Coaches, eines guten Trainers?
An erster Stelle würde ich einen klaren Kopf nennen. Liu Guoliang, der chinesische Cheftrainer (ehemaliger Olympiasieger und Olympiasieger-Trainer), und Coach Qiu Jianxin (Qiu Jianxin/ehemals als Player und Trainer in der chinesischen Nationalmannschaft und in der Bundesliga aktiv) haben gemeinsam, dass sie schnell schalten und eine hohe Analysefähigkeit ausstrahlen.
Dazu kommt, dass sie von sich selbst überzeugt sind. Sie haben dieses hundertprozentige Selbstvertrauen: „Wenn ich das analysiert habe, dann muss es unbedingt so sein, und dann klappt es auf jeden Fall.“
Die Worte eines Coaches, der zu einem Player sagt: „Vielleicht solltest du es so machen“ oder „Ich denke so, aber was meinst du?“, dringen nur schwer durch. Das ist ein Trainertyp, den man in Japan häufig findet.
Manchmal liegt auch der Coach falsch, aber aus Sicht eines Players ist es besser, wenn er mit Überzeugung Ratschläge gibt. Wenn die Meinungen allzu weit auseinandergehen, bleibt natürlich nur, das gründlich zu besprechen. Wenn ein Coach nicht von sich überzeugt ist und außerdem keine Zeit für Gespräche bleibt, wird es für den Player schwierig, ein Vertrauensverhältnis zum Coach aufzubauen.
Dieser Inhalt ist kostenpflichtig
Mit einem Abonnement können Sie alle kostenpflichtigen Artikel einsehen
Teilen